FFC Interne Erkennungsmerkmale

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Hemmo
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Hemmo » 7. Dez 2020, 22:01

Nun der Sohn des Butengo,

im Gespräch mit ebenjenen letztens entwickelte sich die Idee mit der Erkennbarkeit noch weiter. An sich stellen wir, wenn wir als die rechte Flanke des normannischen Heers auftreten, eine bestmöglich ausgerüstete Armee dar, die wie auf dem Teppich zumeist schwer gerüstet ist. Diese Armee sollte ein Königreich erobern.
Auf anderen Veranstaltungen, wo wir nicht uns (als FFC) darstellen, sondern andere Truppenteile (wie in Vlaardingen, aber da war ich nicht bei), wäre tatsächlich eine Art Rüstungsrechner denkbar, wie es die Orga vom Eisenwald praktiziert. Da Kettenhemden im 11. Jhd. immer noch sehr sehr wertvoll waren, könnten dann nur die Offiziere solche tragen. Als Adlige/Kleinadlige konnten sie es sich leisten. Der Rest geht in Zivil in die Schlacht. Damit ist die Erkennbarkeit bestens gegeben. Beispiele wären Veranstaltungen, wo ein Herr seine Haustruppe mitbringt. Es grenzt dabei an Reenactorism wenn dann alle ne Kette tragen. So wie in Neustadt-Glewe auch nur Jarle kämpfen :P


Jörg
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Jörg » 8. Dez 2020, 15:23

Jetzt bin ich mal ketzerisch ... die Offiziere tragen ja einen Streitkolben ... Merkmal 1.

Und warum sollen sich immer alle anderen in ihrer Ausrüstung einschränken ? ... ich finde die Idee das Offiziere damit sie besser erkennbar sind in der Schlacht einen Mantel in rot oder blau tragen oder den Wimpel an der Lanze nicht schlecht.

Das ist eindeutig erkennbar.

Ich kann verstehen das sich auch die Offiziere in die Schlacht stürzen wollen ... aber praktisch sollten sie eher ihre Truppen lenken.

Tut mir leid für meine 5 Cents aber mich stört es immer ein bissle das bei allen anderen abgerüstet werden soll nur damit der Offizierskorps nicht aufrüsten muss ...


Anderl
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Anderl » 11. Dez 2020, 10:06

Sehr interessante Diskussion meine Herren!

Aber genau betrachtet stellt sich mir die Kennzeichnung der Leutnants und Serganten nicht, wenn diese einige Dinge beachten würden.

Ausrüstung
Ein Offizier oder Sergeant hat entweder Geld oder einen Dienstherren, der ihm dieses zur Verfügung stellt, damit sich dieser vernünftig ausrüsten kann. Dies bedeutet, dass er Zugang zu teurer und moderner Ausrüstung hat. Und das sollte auch gezeigt werden!
Daher sollten oben genannte Personengruppe immer einen Ringpanzer in aktueller Form und entsprechenden Helm dazu tragen. Löcher in Kettenhemden, verrostete Helme, Rohhautfetzen am Schild gehen gar nicht.
Wenn jemand zerlumpt vor mir steht und aussieht als hätte ihn ein Zug überfahren und im gleichen Atemzug sagt er sei Sergeant kann ich so eine Person nicht für voll nehmen. Tut mir leid!
Auch wäre eine entsprechende Kleidung unter der Rüstung angemessen. Es muss ja nicht gleich Seide oder Brokat sein. Aber farbige Wolle ist allemal besser als graues Leinen.

Ihr habt eine Vorbildfunktion! und das sollte sich auch in der Ausrüstung wiederspiegeln!!!
Mit Mantel aufm Schlachtfeld halte ich nicht für zielführend. Der Streitkolben ist ein gutes Merkmal.

Position auf dem Schlachtfeld
Offiziere und Sergeanten haben eine Führungsposition. Dies bedeutet, dass sie in erster Linie führen sollen und nicht kämpfen. Das kann man nicht, wenn man an vorderster Front steht. Da hat man keinen Überblick mehr über seine Truppe. Für Hastings funktioniert das komischer Weise immer sehr gut, aber dann nicht mehr, warum?
Wenn sich jemand dazu entschlossen hat eine Führungsposition auszuüben, da sollte der dieses auch tun und zwar von A bis Z.
Und der Sergeant, bzw. Offizier bleibt bei seinen Leuten! Nicht so wie in Vlaadingen, dass hier irgendwelche Spezialverbände aufgestellt werden und der Rest der Truppe führungslos auf dem Schlachtfeld umherirrt. Dann braucht man sich auch nicht wundern das man laufend eines auf die Mütze bekommt.
Wenn man sowas machen will, dann nimmt man entsprechendes Personal aus den Wimpel und einen Sergeanten dazu, das wars. Aber nicht alle Führungsdienstgrade im Spezialtrupp.

Vielleicht wäre auch mal ein genaues internes Organigramm sinnvoll.
Wer ist Offizier in welchem Pennon? Wer ist dessen Vertreter? Wie viele Wimpel hat jedes Pennon mit Nummer und Namen? Wer ist der aktuelle Sergeant des jeweiligen Wimpels. Schön wäre noch, wenn es dazu Bilder geben würde, damit man sich einmal die Gesichter merken kann.

Ich sag jetzt gleich dazu, dass das nur meine persönliche Meinung wiederspiegelt!!!


Hemmo
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Hemmo » 11. Dez 2020, 11:56

@ Jörg
Nur soweit: Wenn es der Authentizität dient, dass nur die Offiziere mit Kette gerüstet auftreten, würde das unserem Anspruch gerecht werden. Zumal, wie meinst du das mit dem "immer"? Ist mir neu, dass jemand gebeten wurde, mal nicht im Rüstung aufzutreten.

@Anderl
Ihr beide habt völlig recht, Führungskräfte müssen führen und erst wenn die Kacke am dampfen ist, dürfen/müssen sie kämpfen. Jetzt sind wir aber auch bei einer Personalstärke angekommen, wo man das mal ein bisschen entspannter sehen kann und man auch die Position der Offiziere und Sergeanten überdenken sollte.
Ein Organigramm, wie du es forderst, gibt es, ist jedoch stark veraltet. Ein neues zu erstellen, ist erst zweckmäßig, wenn wir uns als Verein neu aufgestellt und gefunden haben.


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Susan » 11. Dez 2020, 14:18

Ich fand es in Vlaardingen eigentlich eher gut, dass wir als Berufsheer schwer gerüstet aufgetreten sind...auch wenn sich nicht jeder Kette leisten kann, dann zumindest in Gambeson und Helm, um sich von den kämpfenden Zivilisten abzuheben. Wenn wir nu alle in zivil (Tunika und kein Helm?) in die Schlacht ziehen, werden wir einem Berufsheer meiner Meinung nach nicht gerecht. (und das von mir als Kettenhemd- und Helmverweigerer :? )
Das mit den Mäntel für die Offiziere finde ich ne gute Idee, denn deren Job ist in erster Linie nicht kämpfen, sondern führen...


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Micha » 12. Dez 2020, 19:43

Gleich vorne weg: Ich finde diese Diskussion super! Sowas habe ich in den letzten Jahren vermisst.
Jetzt mein Vorschlag zur Erkennbarkeit der Führungskräfte im Feld. Der Lieutenant trägt einen farbigen Mantel. Die Serganten führen an einer Lanze eine kleine Fahne/Banner mit der Nummer ihres Wimpels. Sollte der Sergant keine Lanze führen, so dann ein Träger in seiner unmittelbaren Umgebung. Wenn diese nach oben zeigt ( der Sergant soll ja führen und nicht auf andere Leute einstechen), dient es auch gleichzeitig als Orientierungshilfe wer da vor mir steht und ob das mein "Haufen" ist oder nicht.
Ein neues Organigram würde ich auch erst erstellen, wenn die Verein Form angenommen hat. Dann könnte auch gleich eins für die Vereinspositionen erstellt werden.


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Jörg » 15. Dez 2020, 09:49

@Hemmo ... immer ist subjektiv .... es gab die Diskussion schon im alten Forum.

Je nach Veranstaltung bin ich auch bereit auf Kette zu verzichten, wenn es der jeweiligen Veranstaltung dient.

Ich muss nur mal klarstellen das ich dem FFC als Miles beigetreten bin und diese Darstellung auch gerne ausleben möchte.

Und bevor das aufkommt, ich bin nicht darauf angewiesen beim FFC Kette tragen zu müssen ... bei meinen späteren Darstellungen trage ich Vollkette und teilweise noch Plattenrock.

Es geht mir nicht nur grundlegend um Kette, sondern generell darum das jede Darstellung für sich stimmig sein sollte.
Dafür finde ich passen die Comments des FFC recht gut.
Sind für Miles aber schon an der Untergrenze, ist auch verständlich sonst könnten wir das Ständesystem nicht für Zuschauer darstellen.

Daher kam mein Einwand das vor allem die Offiziere ein Upgrade vornehmen sollten.


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