FFC Interne Erkennungsmerkmale

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Lucien
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Lucien » 16. Nov 2020, 19:35

Da ja die anderen Pennons alle eigene Designs nutzen stört es sicher niemanden wenn die II. das FFC Kreuz nutzt. Sieht ja auch gut aus =)

Ich war nur kurz irritiert - da das FFC Kreuz noch anderweitig auf Bannern, Aufklebern, etc vorkommt, hatte ich es nicht ausschließlich mit einem Pennon verknüpft. Aber Odo schrieb ja dass es für alle zur Nutzung offen ist.

Eine schöne Übersicht bisher finde ich, danke an die Herren für die Zuarbeit! =)

Wenn noch jemand Ergänzungen hat dann immer gern her damit. Nicht nur für Veteranen eine gute Auffrischung, auch für unseren (hoffentlich zahlreichen ;) ) Nachwuchs eine gute Zusammenfassung.


Eustache de Boulogne
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Eustache de Boulogne » 16. Nov 2020, 22:12

Eustache de Boulogne
hat die drei rote Punkte mit gelben Rand von Boulogne und die rote Flame auf grünem Grund


Ollibert
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Ollibert » 22. Nov 2020, 23:12

Hallo zusammen,

danke Sebastian für die Bannerübersicht! Anbei auch das Hessische "Wappentier".

Hessendrache.jpg
Lucien hat geschrieben:
13. Nov 2020, 20:05
eure roten Mützen sind eher inoffiziell, oder? :lol:
Jep, nehmt euch in Acht vor den Rotkäppchen! ;) Wobei ich glaube, die ursprüngliche Mütze habe auch nur noch ich (und Dodo, der sie aber nie trägt).
Lucien hat geschrieben:
13. Nov 2020, 11:32
PS: Dementsprechend sollte natürlich auch die Regelung für alle Anderen gelten, diese Symbolik nicht selbst zu nutzen (also blaue oder rote Mäntel, Schildmotive, etc.) ;-)
Also für die tief- bis dunkelblauen Mäntel der Lieutenants sehe ich das definitiv gegeben, ist ja auch eher eine teure Färbung in unserer Zeit. Nen krapproten Mantel nur noch für die Garde zu reservieren, täte ich mir schwer (entscheide das aber nicht). Halbkreismäntel würde ich für's 11. drin sehen und z.B. zu sagen, nur rote Halbkreismäntel für die Garde könnte ich eher mit leben.
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Rotgerus
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Rotgerus » 23. Nov 2020, 07:54

Ich persönlich sehe es mit den Mänteln eher kritisch.
Im Sommer bei 30 Grad möchte ich eher ungern damit herum laufen.
Außerdem ist das wirkliche kämpfen damit etwas lästig...

Standard Erkennungsmerkmale wie Borten, Farben, Bestickungen etc sind klar. Dadurch sollte man jemanden erkennen.

Die Frage lautet: Was kann man denn noch für die Erkennung tun?

Helm Bemalung?
Nen geflochtenen Kranz um den Helm?
Messingringe am kettenhemd?( was poppiko damals schon mal anspielte)
Ein Abzeichen auf dem Schild, zusätzlich vom Pennonwappen?


DerJohan
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von DerJohan » 23. Nov 2020, 21:24

Tja Ollibert , wenn sie denn wenigstens pflanzengefärbt wären.......


Buteo
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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Buteo » 4. Dez 2020, 23:18

Dann möchte ich auch noch einmal meinen Senf dazugeben.

Schilde:
Für die Schilde sind eigentlich nur die Farben vorgegeben. Grün, Rot und Gelb.
Wobei die eigentliche Schildfarbe Grün sein sollte. Rot und Gelb sollten für Muster oder untergeordnete Bereiche verwendet werden.
Den genauen Text habe ich noch irgendwo.

Für unser Pennon hatte ich mal auf Anfrage eine Statistik gemacht, welche Farben auf dem Teppich von Bayeux so verwendet werden.
Und zwar getrennt nach Normannen und Angelsachsen. Ergebnis: Der Standartschild ist einfach weiss ohne jede weitere Bemalung. Die Mehrzahl ist generell einfarbig. Maximal Punkte, die aber eher die Befestigung der Schildriemen wiedergeben. Nur vereinzelt gibt es Kreuze, Propeller, Drachen und ähnliches. Grün gibt es auch nur wenige. Aber ich will mich da jetzt nicht auf genaue Zahlen festlegen. Es waren wenige. Das das FFC grüne Schilde hat ,wurde einfach mal festgelegt.

Zu den Schildsymbolen gibt es gar keine Festlegung. Meines Wissens hatten viele FFC-ler Symbole auf den Schilden oder eben auch nicht.
Ob und welche Symbole auf den Schilden sind, haben die einzelnen Pennons irgendwann vor 2016 selbst festgelegt. Bei uns gab es eine längere Diskussion die über Bären und anderes Getier zum Propellerkreuz führten (Es gibt auch gerade Kreuze bzw. Kreuze mit Tatzen - Verdickungen auf dem Teppich).
Nach den bisherigen Regeln kann sich eigentlich jeder das Symbol auf seinen Schild malen , das ihm gefällt. Solange es einen Bezug zum Teppich von Bayeux hat. Also könnte ich mir auch einen Drachen oder eine Ente auf das Schild malen. Die bisherigen Regeln lassen das grundsätzlich zu. Eine Regulierung erfolgt hier ausschliesslich durch einzelnen Pennons.
Wenn wir das so beibehalten wollen, ist es auch gut. Wenn nicht, müssen wir diskutieren. Wollen wir das?
Auf dem Teppich ist jedenfalls keine Verbandszugehörigkeit an Hand der Schildbemalung zu erkennen.

Kettenhemden:
Ja, es gibt Kettenhemdenfunde mit Messing bzw. Kupferringen. Je Höher der Stand desto exklusiver die Ausrüstung. Unser Eustache de Boulogne führt uns den möglichen Prunk in seiner Darstellung auch vor. Nur sollte es dabei auch bleiben. Warum sollte jetzt jeder Lieutenant sein Kettenhemd verzieren? Oder etwa alle, weil wir ja hochgerüstete Söldner sind? Das Kettenhemd an sich, stellt im 11 Jhd. schon einen immensen Wert dar.

Allgemein:
Die Kämpfer auf dem Teppich von Bayeux unterscheiden sich in Ihrer Erscheinung kaum, zumindest und insbesondere im Rahmen der Schlacht. Das geht soweit, das der Herzog der Normandie (also der Ranghöchste und reichste Normanne auf dem Schlachtfeld) seinen Helm abnehmen muss, um von seinen eigenen Leuten erkannt zu werden. Also unterschied sich der zukünftige König von England im Aussehen nicht von den anderen Kämpfern zu Pferde. In Zivil sind die Unterschiede viel deutlicher.

Verbandskennzeichen sind auf dem Teppich weder dargestellt, noch werden sie in der Literatur als solche erwähnt. Das einzige Symbol, das nachgewiesen ist, ist das Banner Wilhelms. Das es irgendetwas gegeben haben muss, um auch kleinere Gruppen zu Einen ist unbestritten. Aber was das war, wissen wir nicht.

Von Mänteln im Kampf halte ich gar nichts. Zum Appell oder in Zivil ja, im Kampf nein. Siehe auch hier der Teppich von Bayeux. Es würde bei uns schon besser aussehen, wenn die Lieutenants unter dem Kettenhemd, statt einem grauen Etwas z.B. eine standesgemässe Tunika tragen würden.

Ich kann Lucien verstehen, der fragt was die die Erkennungsmerkmale einzelner Pennons sind und das wurde auch geklärt.

Was Rotgerus jetzt noch zusätzlich erkennen oder markieren will, ist mir nicht klar. Bis jetzt konnten ich mir auch noch die Gesichter der meisten Personen merken und zuordnen. Oder sind wir jetzt so viele , dass das nicht mehr reicht? Ich hatte bisher nicht das Gefühl, das die Lieutenants die unbekannten und unbeachteten Gestalten am Rande des Getümmels waren. ;)


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Rotgerus » 5. Dez 2020, 21:36

Lucien geht's unter anderem darum, wie man einen offizier
wie z.b. einen Lieutenant in der Struktur die wir haben von einem anderem Infanteristen unterscheiden kann.
Ich wurde auch schon öfters angesprochen, wer was darstellt bzw wer denn Offizier wäre. (weil sich die Leute in Kette kaum unterscheiden.)

Deswegen meine Frage: Was kann man grundsätzlich dafür tun, damit man das noch zeigen kann?!


Lg


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Buteo » 6. Dez 2020, 11:25

Mein lieber Rotgerus, wir sind uns also einig, das wir intern kein Problem haben einen Offizier zu erkennen !
Dein Problem besteht in der Erkennung nach aussen, also Zuschauer oder andere Gruppen.

Und bei Zuschauern würde ich es einfach mal mit der Wahrheit versuchen. Die Leuten kennen sich und hören auf Ihre Anführer. Diese selber sind maximal hochwertiger gerüstet. Aber normalerweise eben nicht im Aussehen von Ihren Mitkämpfern zu unterscheiden. Der einzige Unterschied von Richard III zu seinem Gefolge in der Schlacht von Bosworth war einen Kronreif auf dem Helm. Aus der Ferne übrigens gar nicht zu erkennen.

Nun , aber für Deine Frage gibt es bereits eine Lösung, die nur gerade nicht so richtig umgesetzt wird. Die waren ja nicht doof, früher beim FFC1066.
Wenn Du Dir das Bild mit den Wimpel und Fahnen, das Sebastian netterweise noch einmal hier in den Thread gestellt hat, ansiehst, dann fällt Dir bestimmt auf, dass zu jedem Wimpel bzw. Fahne auch geschrieben steht, wer diese trägt und wo diese normalerweise zu sein hat. Und das heisst die Pennonfahne trägt der "Pennonträger" - besser der Pennonfahnenträger - und der steht nahe beim Offizier. Somit wäre eigentlich der Offizier auch als solcher gekennzeichnet.
Die Wimpel führen die Sergens. Das bedeutet, ich müsste mir den Wimpel der VII an meine Lanze heften und Hemmo den Wimpel der VIII. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, ohne Wimpel an der Lanze bist du kein Sergant. Zumindest in der Außendarstellung, intern kennen Dich ja alle als Sergant. Ein Gonfanon haben wir gerade nicht. Und das Banner trägt der Bannerträger und der steht beim Feldherren.
Und über Melder und Fahnen und Wimpel läuft auch die Kommunikation.

Das System wurde aber meines Wissens nur selten umgesetzt. Maximal in Hastings. Und jetzt eben leider auch nicht. Es werden bei diesem System weitere 6 Personen von der Kämpfern heraus gelöst. Aber als älterer, noch rüstiger, Sergens melde ich mich schon mal freiwillig als Bannerträger oder Pennonfahnenträger


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Rotgerus » 6. Dez 2020, 11:54

Butengo, Vater des Humongo,

Leider ist durch Personalmangel dieses wirklich gut durchdachte System kaum umsetzbar.
Unterm Strich wird es wirklich nur in Hastings oder auf Va's wie Vlaadingen so laufen.
Selbst auf dem Marsfeld wird es schon schwierig. (Weil wir so wenige sind)


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Re: FFC Interne Erkennungsmerkmale

Beitrag von Buteo » 6. Dez 2020, 12:38

Also müssen wir nicht die Lieutenants hübscher, sondern uns als ganzes attraktiver machen :D .
Und noch etwas. Wir haben als Fahnenträger häufig unsere Nichtkämpfer oder Jugendliche herangezogen.
Speziell für die Kinder war es mal eine Aufgabe. Auch wenn sie nicht mit aufs Schlachtfeld durften.


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